Der Letzte

von Peter Tertinegg

Heute war ich wieder in der Stadt.
An mehr und mehr Stellen bricht Grün durch den Asphalt. Und nach wie vor ist es befremdlich, wie meine Schritte durch die Straßen hallen.
Wieder zurück schaltete ich das Radio ein – wie immer kein Empfang.
Dann saß ich lange vor dem Haus. Die Hühner pickten herum und schüttelten ihr Gefieder, als wäre nichts.
Ich bin, so scheint es, der letzte Mensch auf Erden.
Lohnt es sich da überhaupt noch, weiterzutun?

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